X-Freisinn

Alle Welt konzentriert sich auf das Weihnachtsfest. Hier ein Adventskalender, dort ein Stückchen Schokolade, ein kleiner Glühwein hinterher und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Im Kerzenlicht ein Keks, der Tannenduft zieht in die Nase, auf Biegen und Brechen zermatern wir unsere Köpfe auf der Suche nach der idealen Geschenkidee. Doch womit sollte man sich eigentlich beschenken?

Ein wenig Kommerz in der Krise ist des deutschen Bürgers Flucht nach vorne. Immer weiter voran treiben wir uns und schaukeln uns gegenseitig durch die Weihnachtsstimmung an den Adventwochenenden in einen Kaufrausch. Purer Stress, ein Mangel an Energie, wir ergötzen uns an den bunten Lichtern und sehnen uns nach der Ruhe und Besinnlichkeit an den Feiertagen.

Ganz ehrlich, wir sollten umdenken: Schluss mit lustig, hören wir lieber auf damit, denn unsere Gesundheit ist wichtiger. Stress und zu viel des guten Essens gehen uns auf die Hüften - es gilt den Körper, den Geist und die Seele zu schützen.

Frisch, fromm, fröhlich, frei - das sollte doch unser aller Motto werden, wenn wir unsere Bäuche in den wenigen Wochen bis zum Jahresende noch voller stopfen als bisher und gestresst in den Innenstädten umherlaufen wie von der Tarantel gestochen.

PeRror

Ich rufe ja gerne einige Leute an. Viele nehmen natürlich auch ab. Das freut das Herz des PRlers sehr. Manche Personen erreicht man jedoch partout nicht. Warum weiß dann nur noch der Geier. Kaffeekränzchen? Zoobesuch? Urlaub? Personalwechsel ohne Abmeldung oder Ankündigung? Mutterschutz oder Elternzeit? Auflösung der Publikation? Freut man sich in dem Moment nicht sofort über eine Abwesenheitsnotiz?

 

Pillenkicken

Es gibt nichts, das heute überbewerteter erscheint, als das Pillenkicken im deutschen Fernsehen. Fortuna Düsseldorf gegen den Hamburger SV... und beide Vereine sind einfach nicht mein Ding. Aber bei Twitter scheint die Post dazu abzugehen. Ein gefühltes 80% aller Tweets dreht sich nur um das Thema. Dann lieber doch ohne Fußball etwas zum Lesen herauspicken.

Alles neu?

Probieren wir es doch einfach aus. Ich bin bei posterous. Den Account hatte ich schon seit geraumer Zeit registriert, aber nie die Zeit und Muße gehabt, mich hier häuslich nieder zu lassen. Ganz anders als WordPress, ganz rudimentär. Auch nicht wie Twitter, sondern einfach zu lang.